APS-C
TechnikSensorgröße kleiner als Vollformat mit Cropfaktor ~1,5x (Fujifilm) oder ~1,6x (Canon). Kompaktere Kameras und Objektive bei guter Bildqualität.
Die wichtigsten Fachbegriffe der Fotografie verständlich erklärt — von Blende und Belichtungszeit bis zu Komposition und Cropfaktor.
Sensorgröße kleiner als Vollformat mit Cropfaktor ~1,5x (Fujifilm) oder ~1,6x (Canon). Kompaktere Kameras und Objektive bei guter Bildqualität.
Fotografie von Gebäuden und baulichen Strukturen. Erfordert stürzende Linien zu korrigieren und arbeitet oft mit Weitwinkel und Stativ.
Auch bekannt als: Architecture Photography
Automatische Scharfstellung durch die Kamera. Moderne Systeme nutzen Phasenerkennung und Motivverfolgung für schnelle und präzise Fokussierung.
Auch bekannt als: AF
Die Kamera misst die Helligkeit der Szene, um Blende, Belichtungszeit und ISO zu bestimmen. Methoden: Matrix, mittenbetont oder Spot.
Auch bekannt als: Metering
Automatische Aufnahme mehrerer Bilder mit unterschiedlichen Belichtungswerten. Grundlage für HDR-Fotografie und Sicherheitsstrategie bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Auch bekannt als: Bracketing
Die Dauer, für die der Verschluss geöffnet bleibt. Kurze Zeiten (1/1000s) frieren Bewegung ein, lange Zeiten (30s) erzeugen Bewegungsunschärfe — ideal für Nacht- und Wasserfotografie.
Auch bekannt als: Verschlusszeit, Shutter Speed
Die bewusste Anordnung von Bildelementen im Rahmen. Grundlagen wie Drittelregel, Führungslinien und Symmetrie schaffen visuell ansprechende Fotografien.
Auch bekannt als: Composition
Störende Pixel, die bei hohen ISO-Werten oder langen Belichtungen auftreten. Kann in der Nachbearbeitung reduziert werden, allerdings auf Kosten feiner Details.
Auch bekannt als: Noise, Rauschen
Mechanismus in Kamera (IBIS) oder Objektiv (OIS), der Verwacklungen ausgleicht. Ermöglicht schärfere Aufnahmen aus der Hand bei längeren Belichtungszeiten.
Auch bekannt als: IS, IBIS, OIS
Die Dämmerungsphase vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang mit tiefblauem Himmel. Perfekt für Stadtlandschaften und Architektur mit Kunstlicht.
Auch bekannt als: Blue Hour
Die Blendenöffnung (f-Wert) steuert die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft, und beeinflusst die Schärfentiefe. Kleine f-Werte (z.B. f/1.4) erzeugen eine geringe Schärfentiefe mit unscharfem Hintergrund (Bokeh).
Auch bekannt als: Aperture, f-Stop
Die ästhetische Qualität der Unschärfebereiche im Bild. Entsteht durch große Blendenöffnungen und wird besonders in der Portrait- und Makrofotografie geschätzt.
Der Abstand zwischen optischem Mittelpunkt des Objektivs und dem Sensor in Millimetern. Kurze Brennweiten (16mm) für Weitwinkel, lange (200mm) für Tele.
Auch bekannt als: Focal Length
Ungestellte, spontane Aufnahmen von Menschen in natürlichen Situationen. Der Fotograf bleibt unbemerkt, um authentische Momente einzufangen.
Auch bekannt als: Candid
Das Verhältnis der Sensorgröße zum Vollformat. APS-C hat ~1,5x (Fujifilm) bzw. ~1,6x (Canon), was die effektive Brennweite verlängert.
Auch bekannt als: Crop Factor
Kompositionsregel, bei der das Bild durch je zwei horizontale und vertikale Linien in neun gleich große Felder geteilt wird. Wichtige Bildelemente werden entlang der Linien oder an den Schnittpunkten platziert.
Auch bekannt als: Rule of Thirds
Der Kontrastbereich, den ein Sensor vom dunkelsten bis zum hellsten Punkt erfassen kann. Kameras mit hohem Dynamikumfang bewahren Details in Schatten und Lichtern.
Auch bekannt als: Dynamic Range
Automatisch in jeder Bilddatei gespeicherte Metadaten: Kamera, Objektiv, Blende, Belichtungszeit, ISO, Datum und GPS-Koordinaten.
Auch bekannt als: Metadaten
Angabe in Kelvin (K), die den Farbton des Lichts beschreibt. Niedrige Werte (2700K) wirken warm/gelblich, hohe Werte (7000K+) kühl/bläulich.
Auch bekannt als: Color Temperature
Objektiv mit fester Brennweite (kein Zoom). Bietet in der Regel höhere Lichtstärke und schärfere Abbildung als vergleichbare Zoomobjektive.
Auch bekannt als: Prime Lens
Kameraprofile, die den Look klassischer Filme nachahmen. Fujifilm ist bekannt für Simulationen wie Classic Chrome, Velvia und Acros.
Auch bekannt als: Film Simulation
Lichtquelle befindet sich hinter dem Motiv. Erzeugt Silhouetten, Lichtsäume und dramatische Stimmungen — erfordert bewusste Belichtungssteuerung.
Auch bekannt als: Backlight
Die Zeit kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang mit warmem, weichem Licht und langen Schatten. Ideal für Porträts und Landschaften.
Auch bekannt als: Golden Hour
Ein Kompositionsprinzip, bei dem das Bild im Verhältnis 1:1,618 geteilt wird. Ähnlich der Drittelregel, erzeugt aber eine etwas dynamischere Bildaufteilung.
Auch bekannt als: Golden Ratio
High Dynamic Range — Technik, bei der mehrere unterschiedlich belichtete Aufnahmen zu einem Bild mit erweitertem Kontrastumfang kombiniert werden.
Auch bekannt als: High Dynamic Range
Grafische Darstellung der Helligkeitsverteilung eines Bildes. Zeigt, ob ein Bild über- oder unterbelichtet ist, und hilft bei der korrekten Belichtung im Feld.
Die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Niedrige ISO-Werte (100-400) liefern rauscharme Bilder, hohe Werte (3200+) ermöglichen Aufnahmen bei wenig Licht auf Kosten von Bildrauschen.
Auch bekannt als: Empfindlichkeit
Komprimiertes Bilddateiformat mit geringerer Dateigröße. Die Kamera wendet Schärfung, Farbanpassung und Kompression an — weniger Spielraum in der Nachbearbeitung als RAW.
Auch bekannt als: JPG
Maßeinheit für Farbtemperatur in der Fotografie. Tageslicht liegt bei ca. 5500K, Kunstlicht bei ca. 3200K, bewölkter Himmel bei ca. 6500K.
Auch bekannt als: K
Der Helligkeitsunterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen eines Bildes. Hoher Kontrast wirkt dramatisch, niedriger Kontrast sanft und verträumt.
Auch bekannt als: Contrast
Fotografie natürlicher Szenerien — Berge, Flüsse, Wälder. Lebt von Licht, Wetter und Komposition. Goldene und blaue Stunde liefern das beste Licht.
Auch bekannt als: Landscape Photography
Belichtungszeiten von mehreren Sekunden bis Minuten. Erzeugt fließende Wasserbewegungen, Lichtspuren von Fahrzeugen und surreale Wolkeneffekte. Stativ ist Pflicht.
Auch bekannt als: Long Exposure
Nahaufnahmen kleiner Motive im Maßstab 1:1 oder größer. Zeigt Details, die mit bloßem Auge kaum sichtbar sind — Insekten, Blüten, Texturen.
Auch bekannt als: Macro Photography
Scharfstellung per Hand am Fokusring des Objektivs. Unverzichtbar bei Makro, Astro und schwierigen AF-Situationen.
Auch bekannt als: MF, Manual Focus
Digitale Bearbeitung von Fotos am Computer — Belichtungskorrektur, Farbabstimmung, Schärfung und Retusche. Gängige Software: Lightroom, Capture One, Photoshop.
Auch bekannt als: Post-Processing, Bildbearbeitung
Fotografie bei Dunkelheit oder in der Dämmerung. Erfordert hohe ISO-Werte, lange Belichtungszeiten und ein stabiles Stativ.
Auch bekannt als: Night Photography
Neutraldichtefilter reduziert die Lichtmenge ohne Farbverschiebung. Ermöglicht lange Belichtungszeiten bei Tageslicht — unverzichtbar für fließendes Wasser und Wolkenbewegung.
Auch bekannt als: Graufilter, Neutral Density
Fotografie von Personen mit Fokus auf Gesicht, Ausdruck und Charakter. Lichtstärke Objektive (f/1.4–f/2.8) und gezieltes Licht sind entscheidend.
Auch bekannt als: Portrait Photography
Unkomprimiertes Bilddateiformat, das alle Sensordaten speichert. Bietet maximale Flexibilität bei der Nachbearbeitung — deutlich mehr Spielraum als JPEG bei Belichtung, Farben und Weißabgleich.
Auch bekannt als: Rohdaten, NEF, CR2, RAF
Dokumentarische Fotografie, die Ereignisse und Geschichten visuell erzählt. Authentizität und Timing sind entscheidend.
Auch bekannt als: Reportage, Documentary Photography
Der Bereich im Bild, der scharf abgebildet wird. Wird durch Blende, Brennweite und Motivabstand bestimmt.
Auch bekannt als: Tiefenschärfe, Depth of Field
Fotografie ohne Farbe, die auf Kontraste, Formen und Texturen setzt. Lenkt die Aufmerksamkeit auf die Essenz des Motivs.
Auch bekannt als: Black & White, Monochrom
Dunkle Umrissdarstellung eines Motivs vor hellem Hintergrund. Entsteht durch starkes Gegenlicht und bewusste Unterbelichtung des Vordergrunds.
Belichtungsmessung auf einen kleinen Bereich (1–5% des Bildfeldes). Ideal bei stärken Kontrasten, wenn das Hauptmotiv korrekt belichtet sein soll.
Auch bekannt als: Spot Metering
Stabiles Dreibeinstativ für verwacklungsfreie Aufnahmen. Unverzichtbar bei Langzeitbelichtungen, Makro- und Architekturfotografie.
Auch bekannt als: Tripod
Ungestellte Fotografie im öffentlichen Raum, die den Alltag und spontane Momente dokumentiert. Erfordert schnelle Reaktion und respektvollen Umgang.
Auch bekannt als: Street Photography
Objektive mit langer Brennweite (70mm+), die entfernte Motive vergrößern. Verdichtet Perspektiven und erzeugt stärkere Hintergrundunschärfe.
Auch bekannt als: Telephoto
Abdunklung der Bildecken gegenüber der Bildmitte. Tritt optisch bedingt auf und kann in der Nachbearbeitung korrigiert oder bewusst verstärkt werden.
Auch bekannt als: Vignette
Sensorgröße von 36×24mm, entspricht dem klassischen Kleinbildfilm. Bietet höheren Dynamikumfang und besseres Rauschverhalten als kleinere Sensoren.
Auch bekannt als: Full Frame
Korrektur der Farbtemperatur, damit Weiß auch bei verschiedenen Lichtquellen neutral erscheint. Kann kreativ eingesetzt werden für wärmere oder kühlere Stimmungen.
Auch bekannt als: White Balance, WB
Objektive mit kurzer Brennweite (10–35mm), die einen großen Bildwinkel abdecken. Ideal für Landschaften, Architektur und enge Räume.
Auch bekannt als: Wide Angle
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